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Wir lieben unseren Rohstoff!

Kompromisslos und Konstant, der synthetische Diamant. Chemisch betrachtet ist Diamant nichts anderes als kristallisierter Kohlenstoff. Die ideale Form des Kristalls ist ein Oktaeder (acht Flächen). Es ist auch das härteste bekannte Material. Seine Abriebfestigkeit ist 140 Mal höher als diejenige von Korund, dem zweithärtestem Material.

Seit 1955 ist es mit Hilfe des so genannten Hochdruck-Hochtemperatur-Verfahren möglich, künstliche Diamanten herzustellen. Bei diesem Verfahren wird Graphit in einer hydraulischen Presse beim Drücken von bis zu 60.000 Bar und Temperaturen von über 1500° C zusammengepresst. Unter diesen Bedingungen ist Diamant die thermodynamisch stabilere Form von Kohlenstoff, so dass sich der Graphit zu Diamant umwandelt. Dieser Umwandlungsprozess kann unter Beigabe eines Katalysators beschleunigt werden.

Analog zum Diamant lässt sich aus der hexagonalen Modifikation des Bornitrids ebenfalls unter Verwendung der Hochdruck-Hochtemperatur-Synthese kubisches Bornitrid (CBN) herstellen. CBN erreicht nicht ganz die Härte von Diamant, ist aber zum Beispiel bei hohen Temperaturen gegen Sauerstoff beständig. Parallel dazu wurde die Schockwellendiamantsynthese unter Zuhilfenahme höchster Drücke, wie sie bei Explosionen auftreten, entwickelt. Dieser kommerziell erfolgreiche Weg liefert Diamantpulver in verschiedenen Feinheiten.

Die Auswahl von Diamantkörnungen und der Metallpulver unterliegen strengsten Qualitätskontrollen im hauseigenen Labor. Nur eine gleichbleibende hohe Rohstoffqualität gewährleistet einen optimalen und dauerhaften Werkzeugbau.

Dank globalem Rohstoffeinkauf zählen Lieferanten aus aller Welt zu unseren Partnern.